| AS00.19-Z-0001-01A | Verletzungsgefahr durch Verbrennen von Haut und Augen, Vergiftungsgefahr durch Einatmen von Dämpfen beim Verarbeiten von Schrumpfschläuchen | Arbeiten nur in gut belüfteten Räumen durchführen. Schutzbrille mit Seitenschutz und Schutzhandschuhe tragen. | Gefahr! |
| Mögliche Gefahren
Verletzungsgefahr Beim Verarbeiten von Schrumpfschläuchen kann es bei zu hoher Temperatur zu Verbrennungen an Haut und Augen kommen. Vergiftungsgefahr Bei der Verarbeitung von Schrumpfschläuchen können Dämpfe entstehen, die zu Vergiftungserscheinungen wie Husten, Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit führen. Des Weiteren können Reizungen an Atemwegen und Augen auftreten. |
Schutzmaßnahmen/Verhaltensregeln
Verarbeitung nur in gut belüfteten Räumen vornehmen.
Überhitzen des Schrumpfschlauches vermeiden.
Bei Blasenbildung, Verkohlung oder anderen Anzeichen von Beschädigung Wärmeschrumpfung sofort stoppen.
Eventuell freigesetzte Dämpfe nicht einatmen.
Kontakt mit der Schmelze vermeiden.
Schutzbrille mit Seitenschutz und Schutzhandschuhe tragen.
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| Erste-Hilfe-Maßnahmen
Bei Augen- bzw. Hautkontakt mit der Schmelze: Kontaktstelle sofort ca. 15 min lang mit viel Wasser spülen.
Betreffende Stelle wie Brandwunde behandeln. Eingebrannte Teile nicht selbst entfernen.
Medizinischen Dienst oder Arzt aufsuchen.
Bei Einatmen von Dämpfen: Opfer an die frische Luft bringen.
Opfer ruhig halten und zudecken.
Medizinischen Dienst oder Arzt aufsuchen. |
Brandschutzmaßnahmen
Geeignete Löschmittel Wassernebel, Mehrbereichsschaum, Pulver, Kohlensäure
Schutzausrüstung für Feuerwehrleute (Pressluft-, Sauerstoffgerät, chemikalienbeständige Schutzkleidung) |